09 Jan

Achtsamkeit – der Schlüssel zum Glück

Erfahrung macht, dass die Welt für uns existiert.

Wir erfahren das ganze Universum inklusive unserem Körper durch (Sinnes-)Wahrnehmungen – jetzt gerade. Das allein wäre schon ein sehr guter Grund, um wirklich achtsam und ganz auf die momentane Wahrnehmung fokusiert durchs Leben zu gehen. Um DIESEN Augenblick, der JETZT unser Leben ist, in seiner Fülle BEWUSST zu erleben.

Ein weiterer sehr guter Grund für Achtsamkeit ist, dass unser Nervensystem automatisch auf unsere Sinneswahrnehmungen reagiert – und zwar so, wie es unserer persönlichen (unbewussten) Konditionierung entspricht, die überwiegend in der Kindheit geprägt wurde. Achtsamkeit hilft uns, diese unbewussten, oft leidverursachenden  Persönlichkeitsmuster ins Bewusstsein zu bringen und zu neutralisieren.

Was bewirkt Achtsamkeit noch?

Ein durch Achtsamkeit geschulter Geist erfährt zum einen MEHR über die Wirklichkeit und bleibt zum anderen FREIER von konditionierter Reaktion. Achtsamkeit braucht keine Bewertungen, Interpretationen und Widerstände gegen das, was bereits IST und schenkt uns dadurch ein völlig neues Leben: stressärmer, gelassener, anstrengungsloser, glücklicher.

Stress und viel Denken verengen den Fokus, Achtsamkeit weitet ihn. Jeder weiß, dass Entscheidungen und Reaktionen aus einem engen Tunnelblick heraus oft nicht die besten sind.

Achtsamkeit ist funktional betrachtet eine wache, bewusste, klare, bewertungsfreie Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit ist Energie, Präsenz. Durch Körperachtsamkeit optimieren wir den Energiehaushalt und alle Systeme unseres Körper-Geist-Systems, in dem wir wohnen. Wir landen in uns und fühlen uns in uns zuhause.

Normalerweise sind wir den ganzen Tag mit Denken beschäftigt, so dass für WAHRnehmungen kaum noch Raum bleibt. Wir sehen nicht mehr das Wirkliche, die nackten Tatsachen, sondern das, was unsere Gedanken in diese Wirklichkeit hinein interpretieren. Dabei beziehen wir uns stets auf Gedanken der Vergangenheit, vergleichen das Hier und Jetzt damit und erschaffen daraus Sorgen und Antrieb für die Zukunft („damit es mal besser wird!“).

In welcher Welt leben wir also?

In einer Welt, in der unser natürlicher Zustand von Glücklichsein, von Bewusstheit im Augenblick, von Liebe und Mitgefühl für uns selbst, unsere Mitlebewesen und die (Um-)Welt, in der wir leben, keinen Raum bekommt. Stattdessen jagen wir nach einem besseren Augenblick, nach einer sicheren Zukunft. Das hält uns in einem unbewussten, leidvollen Leben mit viel Druck, Stress und Widerstand. Und aus dem versuchen wir uns durch viele Gedanken („Lösungen“) zu befreien, um endlich ein besseres Leben zu erreichen.

Tatsächlich ist das UNNÖTIGE Denken der Teufel, der aus dem Paradies die Hölle schafft. Achtsamkeit ist das Mittel, den Teufel wieder zu vertreiben und zu erkennen, dass das Paradies immer noch da ist.

Der Buddha erkannte für sich vor rund 2.500 Jahren, dass es großes Leid in der Welt gibt. Und er suchte, fand und lehrte EINEN EINZIGEN Weg aus diesem Leid:

ACHTSAMKEIT.

Achtsamkeit verändert deine Welt völlig!

Unzählige wissenschaftliche Studien und klinische Erfahrungen aus der Hirnforschung, aus Medizin, Psychologie und Sport bestätigen diesen wunderwirkenden Effekt von Achtsamkeit. Man weiß, dass unser Gehirn durch Achtsamkeitspraxis und Meditation optimierend beeinflusst wird, dass Traumafolgen leichter heilen können, dass die Kreativität steigt, dass Beziehungen glücklicher erlebt werden, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zunimmt, dass allein schon durch das Mehr an Gelassenheit die Gesundheit gestärkt wird, dass die Selbstheilungskräfte enorm gefördert werden, dass die emotionale Ausgeglichenheit und Stabilität wächst, dass sich eine gesteigerte geistige Klarheit und persönliche Ausstrahlung einstellt und so weiter….

Nicht von ungefähr bezeichnete der Buddha die Achtsamkeit als …

„…einzigen Weg zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbãna, ist die Rechte Achtsamkeit mit ihren vier Grundlagen.“

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