Archive for category: Achtsamkeit

Gedanken…

Gedanken sind der Liebe Diebe,
Gefühle nur des Lebens Beben.
Achtsamkeit, das ist ihr Job,
hält in Schach den ganzen Mob.

Selbstkontakt, die Basis für erfüllende Beziehungen

31 Mrz
31. Mrz. 2018

Spürst du auch, wie viele Menschen heute, diese starke Sehnsucht nach wirklich erfüllenden Begegnungen und echtem Kontakt? Einem Kontakt, der dir Halt, Sicherheit, Herzenswärme und Entspannung schenken kann? Ohne dass du dich verbiegen müsstest? Doch bei vielen hat sich die Kontaktbereitschaft hinter eine Mauer aus Scham, Schuld und Wut zurückgezogen…

Das ist eines der größten Themen unserer Zeit. Wir erleben nicht nur zu anderen wenig echten Kontakt, sondern vor allem zu uns selbst. Wir haben viel von uns abgespalten, unseren Körper, unsere Gefühle, unser natürliches Sein. Wir sind nicht bei uns, sind kaum mit den Füßen am Boden, und hetzen herum auf der Suche nach einem anderen, besseren Moment, in dem wir dann sicher, im Frieden und glücklich sein WERDEN. In unserer Gesellschaft ist ja auch „Etwas-Werden“ viel wichtiger und wertvoller als einfach „So-Sein“. Dabei ist DIESER Moment der einzige, in dem wir je glücklich sein können. JETZT.

Unsere Kontaktmuster sind im Körper gespeichert

Hast du diese Anspannung im Oberbauch, Hals oder Kiefer schon einmal erlebt, wenn du in Kontakt mit anderen Menschen bist? Wenn du dich zeigen willst und authentisch dein Leben lebst? Kann dich manchmal eine kleine Bemerkung tief in deinem Selbstwertgefühl, in deinem inneren Frieden erschüttern?

Unsere Kontakt- und Beziehungsmuster wurden in der frühen Kindheit in unser Nervensystem eingeprägt. Damals hätten wir durch entsprechende Erfahrungen lernen sollen, dass wir OK sind, geliebt werden und uns im Konakt sicher und geborgen fühlen dürfen. Doch konnten wir nicht gut lernen, wie echter Kontakt eigentlich „geht“. Dazu bekamen wir schlichtweg viele Falschinformationen über uns und unser Ok-sein eingeimpft und konnten so keine stabile Basis an Selbstvertrauen und Selbstvertrauen herausbilden. So viele jagen diesem OK-Gefühl ihr Leben lang nach.

Das Gute ist, du kannst das nachholen.

Ohne große Anstrengung. Denn wir haben vor lauter Jagd nach Bestätigung vergessen nachzuschauen, ob die Falsch-Informationen heute noch zutreffend sind (oder es jemals waren). Das lohnt sich aber sehr, denn schließlich bist du ein soziales Wesen und bewusste, authentische Begegnungen NÄHREN dich, BERÜHREN dich, ERFÜLLEN dich, machen dich GLÜCKLICH – und es erwachsen glückliche, nährende, erfüllende  Beziehungen daraus – in der Liebe ebenso wie im Beruf.

Schau mal in die Rubrik „HAPPY-NARE“, da findest du Gelegenheiten, diese Falschinformationen zu neutralisieren und auszulöschen. Und natürlich kann das auch Thema und Inhalt von Coaching-Sitzungen sein – als Paar oder einzeln.

Bist du dabei?

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Die Gegenwart ein Programmfehler?

„Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“

Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker und Computer-Pionier

Lebensqualität steigern

16 Jan
16. Jan. 2015

Es lohnt sich, im Coaching herauszufinden, wie Sie sich von Druck und Ballast befreien, mit Stress besser umgehen, in Ihrem Projekt einen Schritt weiter kommen oder sich einfach in Ihrem Tempo und auf ihre authentische Art entfalten können.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine große Portion mehr Lebensqualität schon dadurch möglich ist, dass wir die Welt nicht noch mehr verändern und ihr unseren Stempel aufdrücken wollen, sondern dadurch, dass wir uns verstärkt um uns selber und unser Innenleben kümmern. Indem wir aufhören, unser Glück für eine vage Zukunft zu schmieden, sondern das erforschen und genießen, was das Leben bereits bietet: eine unendliche Fülle an Schönheit, Nahrung für Körper, Geist, Seele und Frieden.

ÜBUNG:

Nehmen Sie sich täglich drei mal fünf Minuten Zeit, um nach Innen zu schauen. Spüren, fühlen, be-achten Sie, was gerade in Ihnen vorgeht.
Machen Sie es wie mit dem Wetter: Nehmen Sie es an wie es ist – ohne etwas verändern zu wollen.

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Achtsamkeit ist die Grundlage und der einzige Weg!

10 Feb
10. Feb. 2014

Der Mythos Achtsamkeit

Achtsamkeit als auf die Gegenwart gerichtete ungebundene und wache Aufmerksamkeit –

so oder ähnlich wird Achtsamkeit umschrieben. In der Hauptlehrrede des Buddha über Achtsamkeit („Sati“), die “Satipatthana Sutta,  wird auch von der “Rechten Achtsamkeit” (“samma-sati”) gesprochen, womit Achtsamkeit gemeint ist, wie sie sich nach einer gewissen Übung und Befreiung von verfälschenden Einflüssen (zum Beispiel Vorurteilen, Glaubenssätzen) einstellt.

“Rechte Achtsamkeit” ist in der Lehre des Buddha das Fundament , in der Satipatthana Sutta von ihm als dem “einzigen Weg” bezeichnet.

“Rechte Achtsamkeit ist der einzige Weg zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbãna (►), sind die vier Grundlagen der Achtsamkeit.”

In einem sehr empfehlenswerten Buch von  ► Nyanaponika, “Geistestraining durch Achtsamkeit” (Christiani Verlag, 4. durchgesehene Auflage, 1989) fand ich eine Beschreibung der vier Grundlagen der Achtsamkeit:

Buddha sprach zu Sãriputta, einem der ihm folgenden Mönche:

“Mit befreitem Geist, sage ich, o Sãriputta, ist man ein Großer Mensch; mit unbefreitem Geist, sage ich, ist man kein Großer Mensch.

Wie nun, o Sãriputta, ist der Geist befreit?

Da weilt, o Sãriputta, der Mönch beim Körper in Betrachtung des Körpers, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Überwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt. Ihm, der beim Körper in Betrachtung des Körpers weilt, wird der geist ohne Anhaftung von den Trieben entsüchtet und befreit. Er weilt bei den Gefühlen in Betrachtung der Gefühle – beim Geist in Betrachtung des Geistes – bei den Geistobjekten in Betrachtung der Geistobjekte, eifrig, wissensklar und achtsam…

So, o Sãriputta, ist der Geist befreit. Mit befreitem Geist, sage ich, ist man ein Großer Mensch; mit unbefreitem Geist, sage ich, ist man kein Großer Mensch.”

Aus: Samyutta-Nikaya 47,11.

“Reines Beobachten” – ohne Bewertung und andere Ablenkung – von Körper, Gefühlen, Geistaktivität und Geistobjekten und zwar “eifrig, wissensklar und achtsam”, befreit den Geist.

Inzwischen wurde die enorme Bedeutung der Achtsamkeit für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auch durch sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen untermauert. Viele Ärzte, Kliniken und Sanatorien haben Achtsamkeit schon in ihre Palette von Heilmaßnahmen aufgenommen. Es ist bekannt, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis nicht nur Stress wesentlich reduziert, vor Burnout schützt und Stressfolgen im Körper-Geist-System heilen kann, sondern dass Achtsamkeit alle Bereiche des Menschseins extrem positiv beeinflusst: Lebenskraft, Lebensfreude,  Leistungsfähigkeit, Klarheit.

Bei der Schulung der Rechten Achtsamkeit, wie der Buddha sie lehrt, geht es um das zunehmende innere Wissen oder Bewusstsein dessen, was gerade im Augenblick geschieht: “Wisse, dass du gehst und wie du gehst. Wisse, dass du stehst und wie du stehst. Wisse, dass Atmen geschieht und wie es geschieht. Wisse, dass du denkst und was du denkst. Wisse, dass du fühlst und was du fühlst…”.

Auch ich bin Nutzniesser dieser großartigen Lehre des Buddha. Das “SATI-Präsenz-Training”, habe ich auf Basis traditioneller und moderner Achtsamkeitspraktiken und -übungen zusammengestellt. Im Sinne der Wissensklarheit spüren wir in den Workshops auch Stressauslöser auf, also individuelle und gesellschaftliche Muster und Prägungen, die uns das bewusste und befreite Sein in diesem Augenblick erschweren, ja oft unmöglich machen.

Der Buddha riet uns bereits vor über 2500 Jahren:

Sei achtsam!

Rechte Achtsamkeit der einzige Weg, zurück zu Glückseligkeit und zu unserer wahren Größe zu finden. Ich begleite Sie sehr gerne und zeige Ihnen die Schönheit und den Nutzen dieses “Weges”.

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