Deine eigene Selbsterkenntnis

31 Dez
31. Dez. 2016

„Deine eigene Selbsterkenntnis ist der größte Dienst, den du der Welt erweisen kannst.“ *

Sri Ramana Maharshi

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein freudvolles, erkenntnisreiches, mitfühlendes und genussreiches Jahr!

* Der Kern der Selbsterforschung, zu der Ramana Maharshi einlud, ist die nach innen gerichtete Frage „Wer bin ich?“ Die Antwort soll nicht aus dem mentalen Verstand kommen, sondern aus dem leeren Bewusstsein aufsteigen.

Jede(r) von uns ist mit einem großartigen Potenzial gesegnet!

01 Jul
01. Jul. 2016

Was tun, wenn man sich aber blockiert, frustriert oder auf dem falschen Weg fühlt?

Ein Artikel über die Möglichkeiten der Potenzialbefreiung durch Traumaarbeit. Damit Sie im Fluss des Lebens schwimmen und nicht mehr dagegen ankämpfen oder sich irgendwo festhalten müssen.

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Lebensqualität steigern

16 Jan
16. Jan. 2015

Es lohnt sich, im Coaching herauszufinden, wie Sie sich von Druck und Ballast befreien, mit Stress besser umgehen, in Ihrem Projekt einen Schritt weiter kommen oder sich einfach in Ihrem Tempo und auf ihre authentische Art entfalten können.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine große Portion mehr Lebensqualität schon dadurch möglich ist, dass wir die Welt nicht noch mehr verändern und ihr unseren Stempel aufdrücken wollen, sondern dadurch, dass wir uns verstärkt um uns selber und unser Innenleben kümmern. Indem wir aufhören, unser Glück für eine vage Zukunft zu schmieden, sondern das erforschen und genießen, was das Leben bereits bietet: eine unendliche Fülle an Schönheit, Nahrung für Körper, Geist, Seele und Frieden.

ÜBUNG:

Nehmen Sie sich täglich drei mal fünf Minuten Zeit, um nach Innen zu schauen. Spüren, fühlen, be-achten Sie, was gerade in Ihnen vorgeht.
Machen Sie es wie mit dem Wetter: Nehmen Sie es an wie es ist – ohne etwas verändern zu wollen.

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Stress ist das Übel, aber niemals die Lösung

05 Jan
05. Jan. 2015

Permanenter Stress ohne echte Entspannungsphasen bedeutet, das Nervensystem ist in ständiger Übersteuerung. Ständig im Kampf-, Flucht- oder Totstell-Modus. Mal ehrlich: Wofür soll das helfen? Ist das gut für das Arbeitsergebnis? Für die Laune? Für eine glückliche Beziehung zu den Mitmenschen, den Liebsten? Für die Gesundheit? Für die Kreativität? Manchmal scheint Stress gar ein Mittel zu sein, um unsere Existenz zu rechtfertigen – aber was handeln wir uns damit ein?!

Die gute Nachricht ist: Es gibt einfach zu erlernende und sicher anzuwendende Techniken, die Ihnen helfen, gelassener mit Stress umzugehen. Diese – wissenschaftlich fundierten – Techniken basieren auf Achtsamkeit wie der Buddha sie einst lehrte und wie sie heute noch weitergegeben werden. Meditation, BodyScan und Atemachtsamkeit sind ein paar Stichworte.

Dabei geht es nicht nur darum, Stress loszuwerden, sondern auch um die Erweiterung der Stressresilienz, also der Kapazität, Stress in sich zu halten und sich nach Bedarf wieder entspannen zu können. Denn wir leben ja nicht allein in dieser Welt, in der ein hoher Stresspegel zum normalen Alltag gehört.

Viele Stressauslöser liegen nicht im „äußeren“ Alltagsgeschehen, sondern stammen aus sehr frühen, traumatischen Erlebnissen, die dem rationalen Verstand heute nicht mehr zugänglich sind (siehe auch  ⇒ Somatic Experiencing®). Ganz leicht und sehr wirksam können dann von unseren Mitmenschen unsere „Knöpfe“ gedrückt werden. Ein großer Teil dieser Prägung nährt permanent unseren inneren Antreiber: Gut sein wollen, sich beweisen wollen, nie genug (gemacht) haben, geliebt/gemocht werden wollen, sich absichern müssen. Alles das kostet so unendlich viel Anstrengung, Energie und Lebensfreude…

Auch sehr früh geprägte Reaktionsmuster und Ängste können durch bewährte Methoden wie Somatic Experiencing® sanft aufgelöst werden. Die Lebensqualität kann sich so verbessern wie Sie es sich heute gar nicht vorstellen können.

Denn die Kapazität ist so wichtig für unser Glück, mit Stress gesund umgehen zu können. Und diesen herrlichen Augenblick, in dem wir gerade leben, nicht einem ständig antreibenden Gedankenkarussell oder niederschmetternden Gefühlen zu opfern. Je freier und unbelasteter das ganze „System Mensch“ schwingen kann, desto mehr Freude, Liebe, souveräne Gelassenheit und Erfolg begleitet seinen Weg durchs Leben.

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Freiheit

 Stets wach, neugierig, unvoreingenommen und erwartungslos im Augenblick leben zu können, ist ein großes Stück Freiheit.

(WZ)

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Neue Perspektiven

Neue Perspektiven erweitern Grenzen des Denkens und der Wahrnehmung, machen die Welt reicher, lebendiger, schöner.

(WZ)

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Achtsamkeit ist die Grundlage und der einzige Weg!

10 Feb
10. Feb. 2014

Der Mythos Achtsamkeit

Achtsamkeit als auf die Gegenwart gerichtete ungebundene und wache Aufmerksamkeit –

so oder ähnlich wird Achtsamkeit umschrieben. In der Hauptlehrrede des Buddha über Achtsamkeit („Sati“), die “Satipatthana Sutta,  wird auch von der “Rechten Achtsamkeit” (“samma-sati”) gesprochen, womit Achtsamkeit gemeint ist, wie sie sich nach einer gewissen Übung und Befreiung von verfälschenden Einflüssen (zum Beispiel Vorurteilen, Glaubenssätzen) einstellt.

“Rechte Achtsamkeit” ist in der Lehre des Buddha das Fundament , in der Satipatthana Sutta von ihm als dem “einzigen Weg” bezeichnet.

“Rechte Achtsamkeit ist der einzige Weg zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Schwinden von Schmerz und Trübsal, zur Gewinnung der rechten Methode, zur Verwirklichung des Nibbãna (►), sind die vier Grundlagen der Achtsamkeit.”

In einem sehr empfehlenswerten Buch von  ► Nyanaponika, “Geistestraining durch Achtsamkeit” (Christiani Verlag, 4. durchgesehene Auflage, 1989) fand ich eine Beschreibung der vier Grundlagen der Achtsamkeit:

Buddha sprach zu Sãriputta, einem der ihm folgenden Mönche:

“Mit befreitem Geist, sage ich, o Sãriputta, ist man ein Großer Mensch; mit unbefreitem Geist, sage ich, ist man kein Großer Mensch.

Wie nun, o Sãriputta, ist der Geist befreit?

Da weilt, o Sãriputta, der Mönch beim Körper in Betrachtung des Körpers, eifrig, wissensklar und achtsam, nach Überwindung von Begierde und Trübsal hinsichtlich der Welt. Ihm, der beim Körper in Betrachtung des Körpers weilt, wird der geist ohne Anhaftung von den Trieben entsüchtet und befreit. Er weilt bei den Gefühlen in Betrachtung der Gefühle – beim Geist in Betrachtung des Geistes – bei den Geistobjekten in Betrachtung der Geistobjekte, eifrig, wissensklar und achtsam…

So, o Sãriputta, ist der Geist befreit. Mit befreitem Geist, sage ich, ist man ein Großer Mensch; mit unbefreitem Geist, sage ich, ist man kein Großer Mensch.”

Aus: Samyutta-Nikaya 47,11.

“Reines Beobachten” – ohne Bewertung und andere Ablenkung – von Körper, Gefühlen, Geistaktivität und Geistobjekten und zwar “eifrig, wissensklar und achtsam”, befreit den Geist.

Inzwischen wurde die enorme Bedeutung der Achtsamkeit für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auch durch sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen untermauert. Viele Ärzte, Kliniken und Sanatorien haben Achtsamkeit schon in ihre Palette von Heilmaßnahmen aufgenommen. Es ist bekannt, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis nicht nur Stress wesentlich reduziert, vor Burnout schützt und Stressfolgen im Körper-Geist-System heilen kann, sondern dass Achtsamkeit alle Bereiche des Menschseins extrem positiv beeinflusst: Lebenskraft, Lebensfreude,  Leistungsfähigkeit, Klarheit.

Bei der Schulung der Rechten Achtsamkeit, wie der Buddha sie lehrt, geht es um das zunehmende innere Wissen oder Bewusstsein dessen, was gerade im Augenblick geschieht: “Wisse, dass du gehst und wie du gehst. Wisse, dass du stehst und wie du stehst. Wisse, dass Atmen geschieht und wie es geschieht. Wisse, dass du denkst und was du denkst. Wisse, dass du fühlst und was du fühlst…”.

Auch ich bin Nutzniesser dieser großartigen Lehre des Buddha. Das “SATI-Präsenz-Training”, habe ich auf Basis traditioneller und moderner Achtsamkeitspraktiken und -übungen zusammengestellt. Im Sinne der Wissensklarheit spüren wir in den Workshops auch Stressauslöser auf, also individuelle und gesellschaftliche Muster und Prägungen, die uns das bewusste und befreite Sein in diesem Augenblick erschweren, ja oft unmöglich machen.

Der Buddha riet uns bereits vor über 2500 Jahren:

Sei achtsam!

Rechte Achtsamkeit der einzige Weg, zurück zu Glückseligkeit und zu unserer wahren Größe zu finden. Ich begleite Sie sehr gerne und zeige Ihnen die Schönheit und den Nutzen dieses “Weges”.

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Vortrag: Traumabefreiung & Stressabbau mit Somatic Experiencing® am Freitag, 07.02.2014

Einführungsabend in Somatic Experiencing®, die Traumatherapie nach Peter Levine.

Was ist und wie entsteht ein Trauma? Durch was und wann? Welche Auswirkungen haben Traumata möglicherweise noch nach Jahrzehnten und welche Möglichkeiten gibt es, sich von Traumafolgen zu befreien?